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Portugal: Einmal rundherum, Bitte!
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1999 waren wir zum ersten mal in diesem wunderschönen Land. Als Lastminuteangebot buchten wir eine Woche Algarve (Appartement+Leihwagen ohne Verpflegung) in einer Ferienanlage. Dieses Arrangement versprach uns die bestmögliche Unabhängigkeit und Mobilität im Land.

Ferienwohnungen anzumieten war bisher unsere übliche Art im In- und Ausland Urlaub zu machen. Solange unsere Kinder mitreisten, wollten wir wissen, wo wir abends unsere Köpfe betteten.

Wir flogen von Düsseldorf aus nach Faro und bereisten von unserem Quartier aus die Algarve. Sagres, Lagos, Portimao, Silves und die Serra de Monchique begeisterten uns genau so wie ein erfrischendes Bad im Atlantik.

 

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Innenstadt von Alvor

 

 

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Am Cabo de Sao Vicente gab es die letzte Bratwurst vor Amerika.

Die Sache war für uns klar: Hier mußten wir noch mal her. Wir wollten in diesem Fall aber mehr sehen, als die wunderschöne aber auch zum Teil sehr kommerzialisierte Algarve. Eine Reise quer durchs Land schwebt uns vor.  

 

In diesem Jahr war es dann soweit. Die jüngste Tochter ist jetzt auch in einem Alter in dem sie nicht mehr mit uns reisen wollte.

Also planten wir unseren ersten Urlaub für uns beide allein. Ein Blick in die Reiseprospekte zeigte uns, dass uns die Angebote für Pauschalreisen nicht reizten. Eine organisierte Rundreise erschien uns zu teuer und zwang uns in einen Zeitrahmen den der Veranstalter vorgibt.

Von unserem ersten Aufenthalt wußten wir, dass es viele private Vermieter gibt. Also wollten wir es darauf ankommen lassen ohne vorgebuchte Übernachtungen das Land zu bereisen.

Wir besorgten uns Reiseführer, die uns auf das vorbereiten sollten, was uns vor Ort erwartete. Einer war uns besonders hilfreich. Im Land selbst benutzten wir nur noch den aus dem Michael-Müller-Verlag. Hier fanden wir nicht nur Kultur und Geschichte beschrieben. Es gab auch ganz praktische Tipps. Hinweise auf Pensionen und Restaurants, die zum Teil von den Autoren gestestet waren halfen uns in den ersten Tagen über die leichte Unsicherheit hinweg. Sogar die angegebenen Preise stimmten noch ungefähr.

Als "Versicherung" hatten wir eine Reisetasche dabei, in der sich ein kleines Zelt und zwei Schlafsäcke befanden. Wir haben diese Tasche nie auspacken müssen, um im Gelände zu übernachten.

Als wir unseren Leihwagen übernahmen standen auf dem Tacho 1,2 Kilometer, bei der Rückgabe hatten wir diese Zahl um 3284 gesteigert.

Wir können allen denen, die nichts mit Pauschalurlaub am Hut haben nur zuraten das Land auf eigene Faust zu bereisen.

 

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Die portugiesischen Könige im Park von Castelo Branco

 

 

 

 

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