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Portugal: Einmal rundherum, Bitte!
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Die Frage für uns war: Wie bereiten wir uns auf eine Rundreise durch ein gesamtes Land vor? Wir wissen, dass wir Portugal nicht gerecht werden. Einmal umrunden bedeutet nicht gleich alles zu sehen. Vor allem fragten wir uns: Wie kommen wir dorthin?

Nachdem wir alle Möglichkeiten geprüft hatten: Autoreisezug, Anreise mit PKW durch Frankreich und Spanien, Wohnmobil oder per Flugzeug, entschieden wir uns für den Ferienflieger ab Erfurt. Setzt man die Strecke mit der benötigten Zeit und den entstehenden Kosten ins Verhältnis, dann ist der Flug die günstigste Variante.

Den Leihwagen buchten wir von Deutschland aus. Die Unkosten für einen Wagen mit Klimaanlage fallen in Anbetracht der dort herrschenden Temperaturen unbedeutend aus.

Unser Ziel soll es sein am 25.07. im Süden unsere Reise zu beginnen, Richtung Norden zu fahren und am 08.08. wieder in Faro in unser Flugzeug nach Hause zu steigen. Fest standen nur 4 Dinge:

1. Start an der Algarve eventuell zwei Tage zum "eingewöhnen".

2. Porto ist Pflicht. Nach Möglichkeit noch Lissabon

3. Zwei oder drei Tage Badeurlaub zum Abschluss an der Atlantikküste.

4. Wo es uns gefällt, da bleiben wir.

 

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Diese "Regeln" entstanden nach dem gründlichen Studium aktueller Reisekataloge. Eine bereits organisierte Rundreise bringt eine gewisse Sicherheit in das "Abenteuer", erzeugt aber auch Zwänge, denen wir uns nicht aussetzen wollten.

Wir besorgten uns verschiedene Reiseführer und sprachen mit Menschen, die bereits Portugal bereisten und verglichen unsere Erfahrungen von 1999 (1 Woche Algarve) mit den Dingen, die wir erfuhren.

Im Ergebnis stand für uns fest: Wir probieren es. Kollegen und Bekannte unkten: "Im Sommer bekommt ihr keine Quartiere in Portugal."

Das ließ uns nicht unberührt. Als wir dann endlich unser Gepäck aufgaben, war eine Reisetasche dabei, die ein kleines Zelt und zwei Schlafsäcke enthielt. Wir fuhren sie zwei Wochen quer durchs Land spazieren. Macht nichts 20 kg Gepäck waren im Flugzeug pro Person ohnehin frei.

 

 

Zuerst informierten wir uns in den Reiseführern die, wie Baedeker einen klangvollen Namen haben. Über die Geschichte des Landes und seine Sehenswürdigkeiten wurden wir hier bestens bedient. Irgendwie fehlte uns aber etwas.

Wir wußten was, als uns ein Bekannter seinen Reiseführer Portugal aus dem Michael-Müller-Verlag zur Verfügung stellte. Es fehlten praktische Hinweise zum "überleben" im Alltag. Übernachtungsempfehlungen und Restauranttipps für jeden Geldbeutel, hoben dieses Buch aus der Masse anderer guter Reiselektüre heraus.

Unsere Erfahrung zeigte, dass in den touristisch erschlossenen Gegenden englisch gesprochen wurde. Da wir jedoch auch in andere Regionen reisen wollten, entschieden wir uns für Sprachführer und Lehrbücher aus dem Hause Langenscheidt bzw. PONS und sind damit sehr gut gefahren.

Kartenmaterial schickt der ADAC seinen Mitgliedern kostenlos zu (sicher auch anderer Klubs).

Zur persönlichen Sicherheit haben wir uns von unserer Krankenkasse noch einen Anspruchsschein für ärztliche Versorgung im Ausland schicken lassen. Im Zweifelsfall ist der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung empfehlenswert. Die bekommen sie beim Versicherungsvertreter ihres Vertrauen oder beim Automobilklub. Letzter bietet ihnen auch sicher noch einen Schutzbrief an, der den vielleicht notwendigen Rücktransport beinhaltet.

 

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Sie können gern Kontakt mit uns über mailaufnehmen