Phrasenweise

 

Hier kannste futtern wie bei Muttern! Manches Lokal versucht potentielle Kunden auf diese Weise zu locken. Was das aber in Wahrheit bewirken wird, liegt wohl nur im Auge des Betrachters. Wessen Mutter ist gemeint? Die eigene, die sich vielleicht nur in der Gerüchteküche gut auskannte?

 

Da schmeckts wie beim Italiener! Kaum eine chemische Fabrik, die nicht eine Nudel in einen Gewürztank wirft und dieses oder ähnliches von ihren Produkten behauptet. Soll der Konsument wirklich glauben italienische Küche schmeckt immer ein wenig nach Katzenklo?

An einem Tisch sitzen ein paar in die Jahre gekommene Klassenclowns in Mönchskutten. Sie kauen an einem Pappteller herum. Der ist  belegt mit so etwas wie Hundekot. Dabei sind Klerusdarsteller hochbetrübt, dass dieses tiefgekühlte Leckerli aus Deutschland stammen soll. Haben die denn sonst keine Probleme?

Schon klar, dass es Restaurants gibt, die frische Suppen, die Ravioli oder das Pesto frisch aus der Dose zubereiten. Danke Steffi Graf!

 

Einmal gepoppt nie mehr gestoppt!  Nein, kein Sexfilm aus Silikonstadt.  Junge Menschen sitzen hochgradig gelangweilt auf Müllkippen herum. Kein Joint der sie fröhlich machen kann. Kein Kasten Bier oder ein paar Flaschen Berentzen (gibt’s jetzt auch zum mischen) können sie aufheitern. Bis dann endlich Kevin mit einer Dose gewürzter Sperrholzchips vorbei kommt. Jetzt geht die Party aber richtig los.

Bei ihren Eltern geht unter Ferrero- Küsschen gar nichts.

Wen wundert da noch die Kostenexplosion im deutschen Gesundheitswesen?

 

Die Schokolade mit  der Extra- Portion Milch? Ist denn frische Milch im deutschen Lebensmittelrecht überhaupt vorgesehen? Was wird da wirklich hineingepulvert?

Während wir in Südfrankreich im August Ü- Eier, Rocher und all den  Kram sogar beim Bäcker an der Ladentheke kaufen konnten. Musste wieder einmal ganz Deutschland eine Sommerpause von Mon cherié und Co. Hinnehmen.

 

Kennen Sie die Werbung für Bertoli Produkte? Kann es sein, dass die netten älteren Menschen, die man in ihrem angeblichen Lebensraum filmte, Pate stehen mussten für die Rentepläne der Politik?

Schaut an die arbeiten auch und haben so viel Spaß am Leben? Der einzige Luxus den sie sich gönnen ist mal den jungen Landarzt zu begaffen. Dafür simulieren sie schon mal ein Wehwehchen.

Schade nur das sich die Raffkes aus Politik und Wirtschaft selbst lieber auf der Barcardi- Insel sehen. Dort wo junge sehr gut aussehende Mädchen leben, die vom Sex mit schmerbäuchigen, alten, deutschen Männern träumen.

 

Ein Mitmensch der zu einer Gerichtsverhandlung als Zeuge vorgeladen wird, ist dort  in erster Linie ein Beweismittel und dann erst ein Mensch.

Ein Mitmensch, der in eine Casting- Show geht ist in erster Linie Sendematerial und meistens kein Talent. Das Prinzip lässt sich auch auf jede andere Form der Fernsehunterhaltung anwenden. Ob Frauen, Jobs, Häuser oder Unterhosen getauscht werden.

Irgendwann werden auch die Überwachungskameras der Tankstellen ein tolles Vollprogramm abgeben. Warten sie es nur ab.

 

Dabei sein ist alles so lautet das olympische Motto! So haben sich das die deutschen Sportler, die im Jahr 15 nach dem Fall der Mauer mit ihrer Erfolgsquote endlich auf dem Niveau der alten Bundesrepublik angekommen sind, wohl auch gedacht. Die Einheit hat sich endlich vollendet!

Tröstlich ist nur, dass bei diesem Hick- Hack zwischen Kommerz und Machtgerangel der Funktionäre der Sportler früher oder später doch noch zu einem Erfolgserlebnis kommen kann. In der Reihenfolge der Auswertung aller Dopingproben werden bis zu den nächsten Olympischen Spielen alle Teilnehmer des Jahres 2004 einmal Olympiasieger gewesen sein.

 

Politiker nehmen übel! Vor allem dann, wenn wir falsch wählen sollten. Falsch ist  es immer dann, wenn wir ihnen am Wahlsonntag sagen: Du nicht! Das 1/3 der blöden Ossis immer noch die böse PDS wählen will in ihre Betonschädel schon seit 1990 nicht hinein. Nun wählen die auch noch Rechts!!! Das bringt das Vakuum schier zum platzen.

Hier greift Plan B: Einfach gar nicht ignorieren sagten sich spontan die prima unvorbereiteten Journalisten und die beleidigten Politiker  ebenso. Sie legten damit den Grundstein für das Märtyrertum der Rechtsausleger in Brandenburg und Sachsen.

So wurde es einmal ein anderer Sonntag der Sieger, denn das wissen wir nun seit Jahren Wahltage sind immer Tage des Sieges.

Verlierer sind  die Wähler, nur das es einige von ihnen an diesem Abend noch nicht wissen.

 

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