Die Anreise am 8.Juni 2006 (1. Tag)

Abflüge von Regionalflughäfen haben in der Regel einen entscheidenden Vorteil: Alles ist recht übersichtlich. Das trifft auch auf den Airport von Dresden zu. Von hier aus startete unser Ferienflug auf die " Insel der Götter" Zypern. In knapp drei Stunden landete die Maschine der "Eurocypria" auf dem Internationalen Flughafen von Pafos. Flugzeug Eurocypria
Sowohl der Hin- und auch der Rückflug waren einwandfrei und endeten mit jeweils einer "butterweichen" Landung.
Es gab eine Standardversorgung während des Fluges. Ein kleiner Wermutstropfen: Das Unterhaltungsprogramm war sprachlich nicht auf deutsche Touristen eingestellt.Wer nicht griechisch spricht, sollte zumindest seine Englischkenntnisse vor dem Urlaub ein wenig auffrischen. Man braucht die Sprache während des Aufenthaltes dann sowieso.
Die Ankunftshalle in Pafos war wie überall auf der Welt sehr schlicht gehalten und versprühte den Charme einer Wellblechbude. Die Gepäckabfertigung erfolgte zügig. Die Reiseveranstalter hatten ihre örtlichen Vertreter als Begrüßungskomitee vor Ort. Kaum auf Zypern angekommen informierte man uns mit welchen Reiseangeboten wir die Insel wieder verlassen könnten. Vermutlich für den Zypernreisenden, der schon alles gesehen hat.
Da sich der Flughafen nur 15 Kilometer vor dem Ort Pafos befand, dauerte die Beförderung in unser Urlaubsdomizil, dem Kefalos- Beach- Village, nur knapp eine halbe Stunde im klimatisierten Reisebus.
Das Kefalos- Beach- Village besteht aus einem Haupthaus mit klimatisierten Zimmern und aus zweistöckigen Gebäuden in den sich jeweils die Studios oder Appartements befinden. Das Haus verfügt über einen eigenen Strand, der aus eher folkloristischen Gründen immer wieder neu mit Sand aufgeschüttet wurde, denn die Natur hatte an dieser Stelle eben keinen Sandstrand vorgesehen.
HotelzufahrtAußerdem befindet sich auf dem Gelände ein großer Pool, ein kleiner Supermarkt, verschiendene Lokalitäten und diverse Freizeiteinrichtungen, die man, teilweise gegen Gebühr, nutzen kann.
Nach der Anmeldeprozedur und der Schlüsselausgabe muß warten bis man von einem Mitarbeiter des Hauses per Elektrofahrzeug zu seinem Quartier gefahren wird. Versuche dieses Verfahren durch durch das Erfragen einer Wegbeschreibung abzukürzen schlugen leider fehl. Also warteten wir bis jeder der Mitreisenden nacheinander mit seinen Taschen und Koffern durch diesen einen Mitarbeiter mit dem einen Elektrofahrzeug an Ort und Stelle chauffiert worden war. Als wir bei unserem Zimmer ankamen hatten wir knappe 15 Sekunden Fahrzeit hinter uns gebracht.
Unser Zimmer war soweit gut ausgestattet. Ein großer Raum mit Doppelbett, Sitzgruppe, Klimaanlage, SAT-TV (Deutsch nur ZDF), voll ausgestattete Küchenzeile, Schreibtisch, Telefon sowie einem Badezimmer.
Das Essen wird im hauseigenen Restaurant eingenommen. Auf den Zimmern wurden wir schriftlich darauf hingewiesen, dass von den Gästen die Einhaltung einer gewissen Kleiderordnung ( lange Hosen und geschlossene Schuhe, keine Badelatschen oder gar Badebekleidung) beim Besuch des Restaurants erwartet wurde. Dem wurde durch zahlreiche Gäste des Hauses kaum Rechnung getragen wie wir gleich am ersten Abend feststellen mußten. Oft gehörte das Personal zu den bestangezogenen Menschen im Raum.
Das Essen wurde morgens und abends als Buffet angeboten. Die Abende standen unter täglich wechselnden Themen. An unserem Anreisetag stand die Mahlzeit unter dem Motto Orient.
Die abendliche Erkundung der Umgebung ergab, das sich unweit unseres und der angrenzenden Hotels so etwas wie eine Vergnügungsmeile befindet.
In der Kingsroad reihen sich Lokale, Bar und Pubs aneinander und bieten für jeden Geschmack etwas. Ergänzt wird das Angebot noch durch kleine Läden und Autovermietungen.
An dieser Straße befinden sich auch die Haltestellen der Stadtbuslinien 10 und 15, die den Reisenden zum Hafen, ins Stadtzetrum oder an den ca. 8 Kilometer entfernten echten Sandstrand von Coral- Bay bringen.

 
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